NEW YORK (IT BERRYWISE) – Wir fassen in unregelmäßigen Abständen in unserer “Abgezockt”-Artikelserie interessante Artikel unserer Medien-Kollegen zum Thema “Online-Betrug” zusammen. In dieser Ausgabe geht es um Verdacht auf ein Schneeballsystem und Geldwäsche bei der bulgarischen Kryptowährung OneCoin, die Webcam-Darstellerin Natalie Hot und wie Internet-Betrüger ihre Marke für ihre Zwecke ausnutzen, um einen 35-jährigen Internet-Unternehmer in München mit 21 Fake-Shops und 440.000 Euro Schadenssumme. Außerdem warnt die Verbraucherzentrale über den Blog Langeoognews vor Fake-Rechnungen per eMail in Form von Domaingebühren mit Bankkonten in Spanien.


Verdacht auf Schneeballsystem und Geldwäsche bei der Kryptowährung OneCoin
Rund um die Internetwährung OneCoin entsteht ein echter Wirtschaftskrimi. Ein mutmaßliches riesiges Schnellballsystem hinter OneCoin soll hunderte Millionen US-Dollar für die Hintermänner generiert haben. Auch Geldwäschevorwürfe stehen im Raum. Anleger sollen rund 360 Millionen Euro investiert haben, bis erste Verdachtsmomente des Betruges aufkamen. Laut der deutschen Finanzaufsicht Bafin sollen lediglich 29 Millionen Euro aufgefunden worden sein. Bankkonten von OneCoin sind auf der ganzen Welt verstreut. Von der Schweiz bis hin zu Dubai und Bulgarien sollen Einnahmen und Investments in die Kryptowährung verteilt worden sein. Sieben Personen im deutschen Raum wurden von der Ermittlungsbehörden in den vergangenen Wochen festgenommen. Fondsprofessionell.at berichtete

Natalie Hot: So mies zocken Betrüger ihre Fans im Netz über Skype ab
Die Marke hinter der Erotikdarstellerin Natalie Hot wird im Internet aktuell von Betrügern ausgenutzt, um ahnungslose neugierige Männer um ihr Geld zu bringen. Gegen Geld zieht sich Natalie Hot vor der Webcam aus und posiert für zahlende Männer während einem Skype-Videotelefonat. Zwei Euro je Minute verlangt die erfolgreiche Darstellerin. Wie die Bild-Zeitung berichtet, verlangen Fake-Profile, welche sich als Natalie Hot ausgeben, lediglich ein Euro pro Minute. Natalie Hots Manager Christian L. hat bereits Anzeige erstattet. Betrug und Markenrechtsverletzung sind die Vorwürfe gegen die Internet-Betrüger. Erste Ermittlungen wurden von der Polizei aufgenommen. Abendzeitung-Muenchen.de berichtete

21 Online-Shops, viele Bestellungen aber keine Ware – 440.000 Euro Schaden
Vor dem Landgericht München wird gerade ein Fall über 440.000 Euro Schaden verhandelt. Oberstaatsanwalt Matthias Huber geht derzeit gegen den Internet-Unternehmer Mark-Thomas E. vor. Produkte wie Kaffeemaschinen, Handys und Spielekonsolen verkaufte der Münchener über insgesamt 21 verschiedenen Online-Shops. Bestellungen hat der Gründer reichlich entgegengenommen, verschickt allerdings kein einziges Produkt an die Kunden. Rund 440.000 Euro soll der 35-Jährige mit seinen Fake-Shops verdient haben. Stern.de berichtete

Verbraucherzentrale warnt vor *.de-Domaingebühren-Rechnung per eMail
Per eMail verschicken derzeit Betrüger massenhaft Rechnungen. Die PDF-Datei im Anhang, die zunächst wie eine Rechnung aussieht, enthält keinen Rechnungsempfänger. Der genannte Betrag in der Rechnung variiert laut Verbraucherzentrale genau wie die Bankverbindung als IBAN, welche zur Überweisung angegeben wird. Alle Kontenangaben fangen mit “ES” an, also handelt es sich um spanische Bankkonten. Eine Homepage unter der genannten Adresse deutschedomain.com gibt es nicht. Die Verbraucherzentrale warnt und gibt die Info keine Überweisung an die Betrüger auszuführen. Langeoognews.de berichtete


Abgezockt #11: Verdacht auf Schneeballsystem und Geldwäsche bei OneCoin, Natalie Hot und Fake-Shops
Foto: Internet-Betrüger – Quelle: Fotolia, Urheber: Elnur)
Abgezockt #11: Verdacht auf Schneeballsystem und Geldwäsche bei OneCoin, Natalie Hot und Fake-Shops
    Quellenangaben, Einzelnachweise und Weblinks
  1. http://www.fondsprofessionell.at – Wirtschaftskrimi um Onecoin übertrifft S&K
  2. http://www.abendzeitung-muenchen.de – Internet-Betrüger und Natalie Hot
  3. http://www.stern.de – Oberstaatsanwalt Matthias Huber bei Stern im Interview
  4. http://www.langeoognews.de – Die Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Gebühren
Larissa Bernhardt, 16.05.2017, New York
Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-berrywise.de


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