NEW YORK (IT BERRYWISE) – Die letzten Monate hat der angeschlagene Internetkonzern Yahoo öfters durch Datendiebstähle Schlagzeilen in der Presse gemacht. Nun haben die Datenlöcher nochmals Folgen für das Unternehmen. Verizon steht mit Yahoo in Übernahme-Verhandlungen und möchte seinen Kaufpreis von 4,8 Milliarden US-Dollar aus den genannten Gründen um 250 Millionen US-Dollar senken.

Ursprünglich wollte Verizon eine Preissenkung von 1 Milliarde US-Dollar aufgrund der veröffentlichten Hackerangriffen auf die Server von Yahoo und dem dadurch entstandenen Imageschaden, wie der US-Branchendienst Bloomberg berichtet. Nun sollen sich die beiden Firmen auf eine Reduzierung des Kaufpreises um 250 Millionen US-Dollar geeinigt haben.

Zuzüglich dem Kaufpreis von 4,8 Milliarden US-Dollar hatte Verizon im Juli 2016 Yahoo zugesichert, Aktienoptionen der Mitarbeiter im Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, wodurch sich die gesamten Übernahmekosten auf knapp 6,0 Milliarden US-Dollar summieren.

Yahoo hatte im letzten Monat mitgeteilt, dass sich der Verkauf des Kerngeschäfts an Verizon aufgrund dieses Gesprächsbedarfs mit Verizon um einen Monat verschieben wird. Das verbliebene Geschäft rund um die 15-prozentige Beteiligung an der chinesischen Alibaba Group und der Beteiligung an Yahoo Japan soll im neuen Unternehmen Altaba aufgehen.(cr/br)

Verizon drückt den Kaufpreis von Yahoo um 250 Millionen US-Dollar
Verizon drückt den Kaufpreis von Yahoo um 250 Millionen US-Dollar (Foto: Fotolia (Bild), Urheber: nd3000, Berrywise Corp., 27.03.2017 – 21:11:38 – 139844150)

Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-berrywise.de


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