MÜNCHEN (IT BERRYWISE) – Beim Online-Shop für Windeln und Babynahrung, Windeln.de, ist der Umsatz im vergangenen Jahr von 161 Millionen Euro auf 194,8 Millionen Euro geklettert. Der Auslandsumsatz stieg von 20,7 Millionen Euro auf 55,9 Millionen Euro im Jahr 2016 – dieser soll die nächsten Jahre noch weiter steigen. Das Unternehmen enttäuscht jedoch Investoren weiterhin mit einem Jahresverlust von insgesamt 26,7 Millionen Euro. Das Münchner Startup ging einst bei einem Kurs von 18 Euro an die Börse. Momentan pendelt der Kurs bei rund 3,15 Euro. Wer zum Börsengang also 10.000 Euro in Windeln.de-Aktien investierte bekommt heute dafür gerade noch rund 1.750 Euro.


Das vergangene Geschäftsjahr schließt Windeln.de vor Zinsen und Steuern mit einem Verlust von insgesamt 26,7 Millionen Euro ab. Im Jahr 2015 lag dieses Defizit im Vergleich nur lediglich bei 9,3 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis will die Gesellschaft im Jahr 2019 die Gewinnschwelle erreichen, die Umsätze will man jährlich um 15 Prozent durchschnittlich steigern. Vorstandsmitglied Alexander Brand zeigt sich in der aktuellen Pressemitteilung nicht zufrieden mit dem Jahr 2016. Brand sieht aber das Unternehmen auf einem guten Weg in die schwarzen Zahlen und verweist auf ein erfolgreiches Halbjahr 2016.

“Die positiven Entwicklungen im zweiten Halbjahr 2016 zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das Einkaufserlebnis unserer Kunden zu verbessern und unseren Umsatz kontinuierlich zu steigern”, so Brand wortwörtlich. Konstantin Urban, Mitgründer und Vorstandsmitglied von Windeln.de, erklärt: “Mit dem Relaunch von Nakiki im letzten Geschäftsjahr können wir unsere Zielgruppe auf Familien mit heranwachsenden Kindern über ausgewählte Produkte speziell in den Bereichen Kinderkleidung und Spielzeug ausweiten.”

Der Umsatz mit Kunden aus dem chinesischen Ausland belief sich im vierten Quartal 2016 auf 27,5 Millionen Euro. Diese Aktivitäten in dem Land machen also nahezu die Hälfte aller Umsätze von Windeln.de aus. Insgesamt entfielen im Geschäftsjahr 2016 etwa 71 Prozent der Umsätze auf das Segment “German Shop”, das auch das China-Geschäft inkludiert, da es von Deutschland aus bedient wird.

Der Händler Windeln.de ist der führende eCommerce-Händler für Baby­ wie auch Kleinkinderprodukte in Europa. Die Markenshops von Windeln.de sind lokal auf die Bedürfnisse der Käufergruppe in zehn europäischen Ländern zugeschnitten. Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Polen, Slowakei, Spanien, Portugal, Frankreich und Italien. 500 Mitarbeiter beschäftigt der Online-Händler zum jetzigen Zeitpunkt und hat weiterhin vor stark zu wachsen.(cr/be)


Windeln.de ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2016 (Foto: Pressefoto)
Windeln.de ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2016 (Foto: Pressefoto)
    Quellenangaben, Einzelnachweise und Weblinks
  1. http://www.4investors.de – Windeln.de mit 21% Umsatzwachstum
  2. http://www.kapitalmarktexperten.de – Starke Umsatzzahlen
  3. http://www.excitingcommerce.de – Viel Schatten bei Windeln.de

Larissa Bernhardt, 15.03.2017, New York


Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-berrywise.de


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