CONNECTICUT (IT BERRYWISE) – Dass wir uns durch das Internet und immer neuerer Technologie in einem nicht enden wollenden Wandel befinden ist wahrscheinlich allen Beteiligten des freien Marktes bewusst. “Die Zukunft des Shoppens wie auch des Einzelhandels wird sich bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu heute drastisch verändern.” sagt Whit Goodrich, CMO von Synchrony Financial. Laut Goodrich spielen Roboter und 24-Stunden geöffnete Shops eine wahnsinnig große Rolle in der nahen Zukunft. “Do-it-Yourself-Shopping” ist laut Goodrich und seinem Report das Stichwort für das Jahr 2030.


Laut dem Report “Future of Retail: Insight and Influences Shaping Retail Innovation” von Synchrony Financial werden sich ganz neue Möglichkeiten ergeben wie der Einkauf in Zukunft vereinfacht und automatisiert werden kann. Das betrifft die Bezahlung, aber auch die Art des Einkaufens. Die technische Zukunft bringt eine neue Ära des “Do-it-Yourself-Shoppings” mit Roboter-bestückten wie auch rund um die Uhr geöffneten Shops, interaktiven Spiegeln und anderen Innovationen. Roboterartige Computer zu Hause und in lokalen Shops wird dann Normalität sein.

Nutzerdaten des einzelnen Interessenten sollen genutzt werden, um Produktempfehlungen auf den Kunden zuschneiden zu können. Das kann über einen biometrischen Fingerabdruck passieren, aber auch über Daten des eigenen Smartphones kann so eine bessere Produktauswahl für den Kunden getroffen werden. Ausgereifte Chatbots in Shops oder auf dem Smartphone sollen wissen wann wir was benötigen und schlägt uns Produkte vor. Das passiert über In-Home-Chatbots oder durch Roboter in den einzelnen Geschäften.

3D-Drucker ersetzen die Herstellung vieler Produkte aus dem Einzelhandel
Laut dem Report werden auch 3D-Drucker eine riesige Rolle spielen, da sehr viele Produkte somit nicht mehr zum Kunden geliefert werden müssen. Viele Ersatzteile oder vollständige Produkte können beim Kunden zu Hause in wenigen Sekunden oder Minuten ausgedruckt werden. Whit Goodrich spricht hier auch von kundenspezifischen Produkten. Selbst kreierte Schuhe oder andere Artikel, die vom Kunden nach Wunsch verändert werden können.

Hochauflösende Kameras und 3D-Ansichten sollen dem Kunden Kleidung nicht nur passgenau liefern, sondern das Shoppingerlebnis somit völlig umkrempeln. “Virtual-Reality” ist hier das Stichwort. Aktuell arbeiten viele Unternehmen daran, den eigenen Online-Shop auf die neue Technologie anzupassen. Bis zum Jahr 2030 soll sich dieses Einkaufserlebnis nochmal mehr hin zu einer neuen Einkaufsmöglichkeit verändert haben. Virtuelle Spiegel mit interaktiven Möglichkeiten sollen entstehen.

Namhafte Experten und Unternehmen nahmen am angefertigten Report teil
Der Report entstand in Zusammenarbeit mit führenden eCommerce-Experten und Fachleuten aus dem Einzelhandel. Das Einzelhandelsunternehmen “Lowe’s” mit einem Jahresumsatz von etwa 56 Milliarden US-Dollar wirkte mit, aber auch die Agenturchefs von “Digital Retail Apps” haben ihre Visionen an denen bereits heute gearbeitet wird in dem Report mit einfließen lassen. Sogar Healey Cypher,
Mitgründer von Oak Labs, Inc., wollte es sich nicht nehmen lassen mitzuteilen, dass Mitarbeiter in Zukunft im Handel überwiegend sogar überflüssig werden.(cr/be)


Das Team von Synchrony Financial. Laut dem Unternehmensreport spielen Roboter und 24-Stunden geöffnete Shops eine wahnsinnig große Rolle in der nahen Zukunft. "Do-it-Yourself-Shopping" ist laut Goodrich und seinem Report das Stichwort für das Jahr 2030. (Foto: Pressefoto)
Das Team von Synchrony Financial. Laut dem Unternehmensreport spielen Roboter und 24-Stunden geöffnete Shops eine wahnsinnig große Rolle in der nahen Zukunft. “Do-it-Yourself-Shopping” ist laut Goodrich und seinem Report das Stichwort für das Jahr 2030. (Foto: Pressefoto)
    Quellenangaben, Einzelnachweise und Weblinks
  1. http://www.synchronyfinancial.com – Der Report zum Shopping im Jahr 2030
  2. http://www.chainstoreage.com – Retail will look dramatically different by 2030
  3. http://www.internetworld.de – Im Jahr 2030 sieht der Handel anders aus

Larissa Bernhardt, 21.03.2017, New York



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